Bakterielle Biofilme sind sind medizinisch relevant, da sie einen Schutz vor der Immunabwehr oder Antibiotike darstellen. Nun konnte ein Team um Max-Planck-Fellow Gert Bange zeigen, wie ein Protein  aufgrund seiner ungewöhnlichen Struktur mit der DNA interagiert und damit die Biofilm-Entstehung steuert.

Molekulare Lockenwickler
 

Bakterielle Biofilme sind sind medizinisch relevant, da sie einen Schutz vor der Immunabwehr oder Antibiotike darstellen. Nun konnte ein Team um Max-Planck-Fellow Gert Bange zeigen, wie ein Protein  aufgrund seiner ungewöhnlichen Struktur mit der DNA interagiert und damit die Biofilm-Entstehung steuert.

Bei der Teilung einer Zelle müssen beide Tochterzellen einen vollständigen Satz genetischer Informationen erhalten. Ein Forscherteam unter der Leitung von Max-Planck-Fellow Prof. Dr. Martin Thanbichler hat nun eine neue Funktion der Nukleotidhydrolyse bei der bakteriellen DNA-Verteilung aufgeklärt. 

Verbinden und Teilen

Bei der Teilung einer Zelle müssen beide Tochterzellen einen vollständigen Satz genetischer Informationen erhalten. Ein Forscherteam unter der Leitung von Max-Planck-Fellow Prof. Dr. Martin Thanbichler hat nun eine neue Funktion der Nukleotidhydrolyse bei der bakteriellen DNA-Verteilung aufgeklärt.
 

Das Max-Planck-Institut für terrestrische Mikrobiologie feiert sein 30jähriges Jubiläum und damit auch die langjährige und erfolgreiche Kooperation mit der Philipps-Universität. 

30 Jahre Max-Planck-Institut

Das Max-Planck-Institut für terrestrische Mikrobiologie feiert sein 30jähriges Jubiläum und damit auch die langjährige und erfolgreiche Kooperation mit der Philipps-Universität.
 

Im Jahr 2021 wurden insgesamt fünf junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler mit dem Preis geehrt, darunter Dr. Manuel Osorio Valeriano aus der Arbeitsgruppe von Max-Planck Fellow Martin Thanbichler. 

Dr. Manuel Osorio Valeriano erhält den Promotionspreis der Philipps-Universität Marburg
 

Im Jahr 2021 wurden insgesamt fünf junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler mit dem Preis geehrt, darunter Dr. Manuel Osorio Valeriano aus der Arbeitsgruppe von Max-Planck Fellow Martin Thanbichler.
 

Methanogene Archaeen nutzen ausgeklügelte Enzymsysteme, um in energiearmen, sauerstofffreien Umgebungen zu leben. Forscher der Max-Planck-Institute für terrestrische Mikrobiologie und Biophysik haben einen gigantischen Enzymkomplex mit einem Schlüsselmechanismus zur Energieeinsparung entdeckt. Ihre Ergebnisse, die in der aktuellen Ausgabe des Fachmagazins Science erschienen sind, könnten neue Möglichkeiten für eine nachhaltige biotechnologische Entwicklung eröffnen. 

Auf Effizienz gepolt

Methanogene Archaeen nutzen ausgeklügelte Enzymsysteme, um in energiearmen, sauerstofffreien Umgebungen zu leben. Forscher der Max-Planck-Institute für terrestrische Mikrobiologie und Biophysik haben einen gigantischen Enzymkomplex mit einem Schlüsselmechanismus zur Energieeinsparung entdeckt. Ihre Ergebnisse, die in der aktuellen Ausgabe des Fachmagazins Science erschienen sind, könnten neue Möglichkeiten für eine nachhaltige biotechnologische Entwicklung eröffnen.
 

Ziel unserer Forschung ist es, die biologischen Funktionen der Mikroorganismen zu verstehen. Sie sind zahlreicher und vielfältiger als alle anderen Lebewesen - kein Ort, den sie nicht besiedeln. Ihr Erfolg basiert dabei vor allem auf drei Merkmalen: ihren enormen Stoffwechselleistungen, der Fähigkeit, sich an Umweltveränderungen anzupassen, und den besonderen Wechselwirkungen, die sie mit anderen Organismen eingehen. Ob in den weltweiten Stoffkreisläufen, der Umwandlung atmosphärischer Treibhausgase oder in Interaktionen mit Mensch, Tier und Pflanze: Mikroorganismen beeinflussen maßgeblich das Leben auf unserem Planeten.
Wie alle der über 80 Max-Planck-Institute betreiben wir Grundlagenforschung. Max Planck formulierte es: „Der Anwendung muss das Erkennen vorausgehen.“ Ein grundlegendes Verständnis der Abläufe und Zusammenhänge ist notwendige Voraussetzung für medizinische oder technologische Innovationen. Dafür nutzen wir modernste Technologien in Kombination mit Computermodellierung und -analyse sowie Methoden der synthetischen Biologie.

Willkommen am
Max-Planck-Institut für terrestrische Mikrobiologie

Ziel unserer Forschung ist es, die biologischen Funktionen der Mikroorganismen zu verstehen. Sie sind zahlreicher und vielfältiger als alle anderen Lebewesen - kein Ort, den sie nicht besiedeln. Ihr Erfolg basiert dabei vor allem auf drei Merkmalen: ihren enormen Stoffwechselleistungen, der Fähigkeit, sich an Umweltveränderungen anzupassen, und den besonderen Wechselwirkungen, die sie mit anderen Organismen eingehen. Ob in den weltweiten Stoffkreisläufen, der Umwandlung atmosphärischer Treibhausgase oder in Interaktionen mit Mensch, Tier und Pflanze: Mikroorganismen beeinflussen maßgeblich das Leben auf unserem Planeten.

Wie alle der über 80 Max-Planck-Institute betreiben wir Grundlagenforschung. Max Planck formulierte es: „Der Anwendung muss das Erkennen vorausgehen.“ Ein grundlegendes Verständnis der Abläufe und Zusammenhänge ist notwendige Voraussetzung für medizinische oder technologische Innovationen. Dafür nutzen wir modernste Technologien in Kombination mit Computermodellierung und -analyse sowie Methoden der synthetischen Biologie.
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