Forschungsmeldungen

Forschungsmeldungen

Liste wird gefiltert nach:

Filter zurücksetzen
<p style="text-align: left;" align="center">Und … Action! Atomare Kristallstruktur der Fe-Hydrogenase in aktivierter Form aufgeklärt</p>

In der Natur vermitteln Hydrogenase-Enzyme die Produktion und den Verbrauch von Wasserstoff (H2). Hydrogenasen sind jedoch sehr empfindlich gegenüber Sauerstoff (O2) und Hitze, was ihren Einsatz in der Technologie einschränkt. Wissenschaftlern um Seigo Shima  ist es nun erstmals gelungen, die Kristallstruktur der [Fe]-Hydrogenase in ihrer aktivierten Form aufzuklären - eine unverzichtbare Basis für die Entwicklung neuer, robuster und leistungsstarker H2-Katalysatoren für Wasserstofftechnologien.   mehr

<p>Aktiv mit Mangan: Eine neue semisynthetische Hydrogenase</p>

Wasserstoffgas (H2) gilt als sauberer Energieträger der Zukunft – wenn seine Produktion ohne fossile Brennstoff auskommt. Entsprechend groß ist das Interesse der Forschung an den Enzymen, die in der Natur an der Entstehung und Spaltung von Wasserstoff beteiligt sind, den sogenannten Hydrognasen. Nun ist es erstmals gelungen, eine aktive semisynthetische [Mn]-Hydrogenase zu entwickeln. Damit eröffnen sich neue Forschungsansätze in der Entwicklung effizienter Wasserstofftechnologien.   mehr

<span>Hessens Wissenschaftsministerin Angela Dorn zu Besuch am Max-Planck-Institut für terrestrische Mikrobiologie</span>

Am 29. Mai besuchten Angela Dorn, hessische Staatsministerin für Wissenschaft und Kunst, sowie Dr. Ulrike Mattig, Referatsleiterin für Außeruniversitäre Forschungseinrichtungen, das MPI auf den Marburger Lahnbergen mehr

<span lang="EN-US">Proteine in der Pole Position</span>

Wie im Formel 1-Rennen geht es bisweilen auch im Reich der Mikroorganismen um die „Pole Position“: damit sich die stabförmigen Bakterien Myxococcus xanthus fortbewegen können, müssen bestimmte Proteine an den Zellpolen lokalisiert sein. In einer aktuellen Veröffentlichung in Nature Microbiology zeigen die Max-Planck-Forscher gemeinsam mit Forschern der TU München, wie die bakterielle Bewegung gesteuert wird. mehr

Entdeckung der [Fe]-hydrogenase in Bakterien eröffnet neue Möglichkeiten der Umwandlung von Wasserstoff

Wasserstoffgas ist ein grüner Energieträger. Mikroorganismen verwenden spezielle Enzyme, sogenannte Hydrogenasen, um dieses Gas in Energie umzuwandeln. Eines der Modellenzyme ist die [Fe]-Hydrogenase (Hmd), die den reversiblen Hydridtransfer zwischen H2 und dem methanogenen C1-Träger Tetrahydromethanopterin unter Verwendung einer einzigartigen prosthetischen Gruppe, dem FeGP-Cofaktor, katalysiert. Hmd, sein Paralog (HmdII) und der FeGP-Cofaktor wurden bisher nur in Archaeen identifiziert. Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für terrestrische Mikrobiologie in Marburg sowie Mitarbeiter des Max-Plank-Instituts für Biophysik in Frankfurt und der Freien Universität Berlin haben nun herausgefunden, dass auch Bakterien in der Lage sind HmdII und den FeGP-Cofaktor zu produzieren. Sie zeigten, dass bakterielles HmdII den bakteriellen C1-Träger Tetrahydrofolat nutzt. Dieser Befund ist von großer Bedeutung für die biotechnologische Entwicklung von Hmd-Varianten und deren Funktion in Bakterien. mehr

A new way out!

A new way out!

1. April 2019

Zellen nutzen Proteinsekretion, um Proteine in verschiedene Zellkompartimente zu transportieren. In Bakterien spielen Proteine, die in das extrazelluläre Milieu sekretiert werden, eine Schlüsselrolle bei einer Vielzahl wichtiger Prozesse wie Virulenz, Biofilmbildung, Adhäsion, Wechselwirkungen zwischen Bakterien in Mikrobiomen, Wirt-Mikroben-Interaktionen, Anpassung und Motilität. In einer aktuellen Veröffentlichung in Nature Communications beschreiben Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für terrestrische Mikrobiologie zusammen mit Wissenschaftlern der Universität Montpellier ein neuartiges System der Proteinsekretion in Bakterien.  mehr

<p>Knut Drescher erhält den Heinz Maier-Leibnitz-Preis 2019 </p>

Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für terrestrische Mikrobiologie erhält die bedeutendste Auszeichnung für den wissenschaftlichen Nachwuchs in Deutschland – den Heinz Maier-Leibnitz-Preis. mehr

Zur Redakteursansicht