3. “It Ma(t)Ter(s)” Konferenz in Marburg

3. “It Ma(t)Ter(s)” Konferenz in Marburg

Am 1. und 2. April fand in Marburg die dritte "It Ma(t)Ter(s)" Konferenz statt.  Hier hatten Promovierende und Early Carrier Forscher die Möglichkeit, ihre Arbeiten zur Mikrobiologie in mehreren Vorträgen und Poster Sessions zu präsentieren und zu diskutieren.

Vortrag von Francesca Severi.

Die Max-Planck-Gesellschaft unterhält 84 Max-Planck-Instituten im In- und Ausland. Das Max-Planck-Institut für Marine Mikrobiologie (MPI-Ma) in Bremen und das Max-Planck-Institut für Terrestrische Mikrobiologie (MPI-Ter) in Marburg sind die beiden einzigen beiden dieser Institute, die sich ausschließlich auf die Mikrobiologie konzentrieren. Während sich der Fokus der beiden Institute in ihrer geografischen Ausrichtung unterscheidet, zielen beide Forschungsarbeiten darauf ab, unser Wissen darüber zu erweitern, wie Mikroorganismen funktionieren und zu wichtigen Prozessen auf unserem Planeten beizutragen. Um das Wissen der beiden Institute zu bündeln, neue Kooperationen zu etablieren und faszinierende Spitzenforschung zu vernetzen und zu diskutieren, wurde 2017 die "It Ma(t)Ters"-Konferenz von den PhD-Vertretern aus Marburg und Bremen initiiert. Die erste Konferenz fand in Marburg statt, in nächsten Jahr reisten Forscher aus Marburg nach Bremen.

Poster Session

In diesem Jahr war das MPI in Marburg wieder Gastgeber der Konferenz. In mehreren Sessions stellten die Doktoranden ihre Forschungsarbeiten vor, z.B. Phageninfektion, korrelative Mikroskopie mit Massenspektrometrie, synthetische CO2-Fixierung, automatisierte Mikroskopie, Zellteilung, Schwarm verhalten von Bakterien und Typ-III-Sekretionssysteme. Höhepunkt der diesjährigen Konferenz waren Vorträge von Prof. Dr. Regine Kahmann, Direktorin des MPI Marburg und Dr. Jan-Stefan Völler Associate Editor von Nature Catalysis. Prof. Dr. Regine Kahmann sprach über ihre einzigartige Erfahrung während ihrer wissenschaftlichen Laufbahn und wie sich ihre "Liebe zu Phagen im Laufe der Zeit zu einem Pilz, der ein Pflanzenpathogen ist, gewandelt hat". Dr. Jan-Stefan Völler erläuterte, wie ein Manuskript von der Einreichung bis zur Veröffentlichung behandelt wird und wie ein Karriereweg im Verlagswesen in der Nature Gruppe aussehen kann. Nach diesen und vielen anderen Vorträgen von Doktoranden ermöglichten zwei Postersessions eine vertiefte Diskussion zu den einzelnen Forschungsthemen.  Über das gesamte Programm verteilt waren alle Abteilungen und Forschungsgruppen des MPI Marburg während der gesamten Konferenz vertreten.  Insgesamt hat die Konferenz zu einer lebendigen und interaktiven wissenschaftlichen Diskussion zwischen den verschiedenen Forschern und Instituten geführt, und wir freuen uns auf eine Fortsetzung des Formats, das nächste Mal in Bremen.

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