MPI für terrestrische Mikrobiologie & Philipps-Universität Marburg, Campus Lahnberge

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Campus Lahnberge

Das Max-Planck-Institut für terrestrische Mikrobiologie befindet sich auf dem Campus Lahnberge, wo die meisten Fachbereiche der Philipps-Universität Marburg in den Natur- und Lebenswissenschaften sowie Medizin untergebracht sind. Darüber hinaus befindet sich die Universitätsklinik auf dem Campus. Die Fachbereiche Biologie, Chemie, Medizin, Mathematik & Informatik sowie das kürzlich gegründete LOEWE-Zentrum für Synthetische Mikrobiologie (SYNMIKRO) sind unsere direkten Nachbarn auf dem Campus. Die Forschung am Max-Planck-Institute ist besonders eng mit den Fachbereichen Biologie und Chemie sowie dem Fachbereich Physik verbunden, wobei dieser in der Marburger Innenstadt ansässig ist. Die unmittelbare Nähe des Max-Planck-Instituts zu den Fachbereichen der Universität ermöglicht Interaktionen beider Einrichtungen und schafft ein höchst anregendes und interdisziplinäres wissenschaftliches Umfeld für die mikrobiologische Forschung, das nicht nur in Deutschland, sondern weltweit einmalig ist.

Mehr als 50 Forschungsgruppen auf dem Campus Lahnberge legen ihren Schwerpunkt in der Forschung auf die Mikrobiologie. Etwa 30 dieser Forschungsgruppen richten ihren Fokus auf die grundlegenden Aspekte der Funktion von Mikroorganismen auf atomarer / struktureller, molekularer, zellulärer und gemeinschaftlicher Ebene sowie in Wirt-Mikroben-Interaktionen. Außerdem verfolgen mehrere Gruppen einen theoretischen Ansatz zum Verständnis der mikrobiellen Funktion und verwenden theoretische Modelle, um mikrobielle Systeme zu verstehen. Das Max-Planck-Institut, die Philipps-Universität Marburg und SYNMIKRO haben gemeinsam eine hervorragende Infrastruktur auf dem Campus Lahnberge etabliert: sie haben Zugang zu modernster Ausstattung in der Massenspektrometrie für Proteomik und Metabolomik, Live-Cell-Imaging, einschl. FRET, FRAP und TIRF, sowie hochauflösender Mikroskopie, wie z. B. PALM/STORM, STED und SIM, der Transmissionselektronenmikroskopie, Robotik für Hochdurchsatz-Screening, Protein-Protein/Ligand-Interaktionen, Durchflusszytometrie und FACS.

Das breite Spektrum an Mikroorganismen, die in Marburg untersucht werden, beinhaltet Bakterien, Archaea, Pilze, Protozoen und Mikroalgen sowie Viren. Diese Mikroorganismen werden auf allen Ebenen analysiert, was die Biochemie, Molekular- und Zellbiologie, Physiologie, Mikrobengemeinschaften und Wirt-Mikroben-interaktionen einschließt. Die Forschungsgruppen am Max-Planck-Institut und an der Universität kooperieren ebenfalls bei der Lehre von Studenten der BSc- und MSc-Studiengänge und Doktoranden. Mehrere Forschungsgruppenleiter am Max-Planck-Institut sind ordentliche oder außer­ordentliche Professoren in den Fachbereichen Biologie und Physik und sind an der Lehre in Mikrobiologie, Genetik, Zellbiologie, synthetischer Biologie und Biophysik beteiligt.

 
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